Wahlbeteiligung
zu Bericht und Kommentar der IZ vom 09.03.2010
Die Krokodilstränen über die geringe Wahlbeteiligung durch den stellvertretenden Bürgermeister des Marktes Altenstadt verwundern. Wer soll/will denn zur Wahl gehen, wenn eigentlich eine solche nicht möglich ist - und dies nun schon das dritte Mal in Folge?
Hier hilft auch kein Unterichtsfach "Kommunalpolitik" in der Schule weiter. Eine höhere Beteiligung der Bürger an Wahlen ist dann möglich, wenn echte Alternativen geboten werden und dem Bürger das Gefühl vermittelt wird, auch - oder gerade - durch seine Beteiligung etwas bewegen zu können. Dieses Gefühl blieb bisher im Markt Altenstadt auf der Strecke. Das Ergebnis der demonstrativen Einigkeit des Marktrates und damit der Alternativlosigkeit braucht dann nicht zu verwundern - am allerwenigsten das politische Establishment im Markt, aber vielleicht ist auch dieses so gewollt?


Genau......... wer braucht denn sowas Altmodisches? Keine Versprechen für den Bürger, kein neues Gemeindeblatt, keine neue Halle, kein unverbindliches Polit-Bla-Bla?
In der Tat - wer braucht denn sowas!