Ein Wort zur Wahl

von Peter Tress

 

In einer Demokratie geht die Macht vom Volke aus. Das Mandat oder das Amt wird dabei in allgemeinen, freien, geheimen und gleichen Wahlen von den stimmberechtigten Bürgern vergeben. So steht es sinngemäß in unserer Verfassung, dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Wirklich Sinn machen solche Wahlen aber erst dann, wenn der Bürger nicht nur einen Bewerber abnicken darf darf, sondern eine echte Wahl zwischen zwei oder mehreren Kandidaten hat.

Die Res publica, so hieß das nämlich zu Zeiten der Römer, ist übrigens nichts anderes als eben die Sache des Volkes. Die Bürger sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen – aktiv als Wähler, passiv mit der Möglichkeit, sich wählen zu lassen. Wenn wir es also ernst nehmen mit unserer Republik, dann ist Wahlrecht im eigentlichen Sinne auch Wahlpflicht, nämlich die Pflicht eines jeden, sich um das Gemeinwesen zu kümmern. Das gilt auch in Altenstadt, und deshalb sollten möglichst viele Bürger per Votum mitbestimmen, wer in der Marktgemeinde neuer Bürgermeister wird.

Norbert Baumgärtner war und ist es ein Anliegen, den Bürgern eine Alternative zu bieten zu dem von der Marktrats-Fraktionen nominierten Wolfgang Höß. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dafür gebührt ihm der Respekt aller – auch jener, die ihn nicht wählen. Unstrittig ist, dass beide Kandidaten qualifiziert sind für den Chefposten im Altenstadter Rathaus. Das weisen beide in ihren beruflichen Karrieren nach. Die Bürger haben nun die Wahl. Jetzt sind sie am Zug.

 

 

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